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Griessler Teich 3 - Return of the Predators

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Bericht von Mandi

Auch im Jahre 2010 besuchten wir vom 2. bis 6. Juni den Griessler Teich in Niederösterreich. 

Es fuhren:

  • Kurti und Max (von Mittwoch Mittag)
  • Jasmin und Ich (von Mittwoch Mitternacht)
  • Alex (von Donnerstag Vormittag)
  • Reini (von Freitag Abend) 

Mittwoch auf Donnerstag

Als Jasmin und Ich am Teich eintrudelten, hatten Max und Kurti schon das komplette Tackle aufgebaut, sich mit dem Wetter abgefunden, sich das Match Krankl vs. Prohaska angesehen und ... JA NATÜRLICH die Ruten beködert und ausgeworfen. Erschöpft vom Fahren gingen wir anschließend Schlafen und hofften auf einige Runs. Lange hatte es nicht gedauert, da ertönte mein gelber Delkim. "GEIL, noch nicht lange da und schon der erste Drill", doch meine Freude wehrte nur kurz, da mir der Karpfen nach kurzer Zeit vom Haken sprang, danke an das Kraut!!! Die restliche Nacht verlief ruhig. 

Donnerstag

Um 6 Uhr in der Früh standen wir HABT ACHT, die Sonne strahlte auf uns herab und stellenweise war blauer Himmel zu sehen. Gute Laune... Wir warfen die Ruten neu aus bzw. fuhren sie mit unserem Futterboot auf die gewünschte Stelle und fütterten an.

Um ca. 10 Uhr kam auch Alex, so schnell wie er ist sonst keiner, nach geschlagenen 2,5 Stunden Aufbau (!) war auch er fertig und fing an zu Fischen. Inzwischen hatte Max einen schönen Spiegler mit 11 kg landen können, ein gewaltiger Kraftprotz. Kurze Zeit später hatte auch Alex einen Run, ZACK BUM, der Fisch stand im Kraut, also rein ins Ruderboot und raus zum Karpfen. Nach langem Hin und Her und einem ordentlichen Kraftaufwand konnte er einen schönen Schuppenkarpfen mit 12,3 kg landen, also ab ans Ufer zum Fotoshooting. Währenddessen hatte er auf seiner zweiten Rute einen Run, der mir (da ja Alex im Boot war) im Kraut verloren ging.

Gegen Nachmittag konnte Alex noch einen Fisch mit 7 kg landen. Ich hatte auch einen Run, der Fisch ging mir jedoch im Kraut erneut verloren. Uns gingen insgesamt 8 Karpfen im Kraut verloren, da das Kraut heuer leider häufiger im Wasser auftauchte als in den vergangenen Jahren.

Vorteile von Kraut
  • Die Fische wachsen in enormer Geschwindigkeit
  • Die Carps sind sehr gut in Form
  • Genügend natürliches Futter im Gewässer (kleine Muscheln haften am Kraut)
Nachteile von Kraut
  • Fische gehen öfters im Kraut verloren
  • Man(n) muss häufig mit den Boot ausrücken um zu Drillen bzw. um die Montagen auszulegen
  • Umdenken bei Spotsuche, Montagen etc.

Donnerstag auf Freitag & Freitag

Um 05:30 Uhr hatte Max wieder Aktivität, eine Vollrun auf ein Honig Boilie und einen mörderischen Drill. "Fisch meines Lebens, Karpfen 20+", solch Gedanken kreisten in seinem Kopf. Nach anstrengenden 25 Minuten Drill und geschätzten 5 kg Kraut hatte er den Fisch im Kescher. Kein Karpfen, kein Amur, sondern ein Waller mit 11 kg. Ein seltenes und doch schönes Gefühl am Griessler Teich.

So, der Morgen fing ja gut an, aber es ging noch weiter, Alex fing einen Spiegler mit 11 kg, der zur Abwechslung ohne Mühe ans Land ging.

Auch Ich bekam einen Schönen Run, und wieder die gewohnte Prozedur: Fisch geht ins Kraut, schnell hinein in das Boot, dem Fisch hinterher jagen, mit Kraftaufwand den Fisch an die Oberfläche pumpen und anschließend wieder ins Wasser zurück setzen. Ein kleiner süßer Spiegler mit ca. 7 kg, der an Ort und Stelle vom Haken befreit wurde.

Kurze Zeit später fing Max noch einen Karpfen, der auch 8 Kilo auf die Matte brachte.

Und beim Barsch-Gaudi-Fischen ging mir noch ein Schuppi mit gewaltigen 250 Gramm auf meine Maden. Klein aber Karpfen, "der zählt, Karpfen ist Karpfen", und so hatte ich meinen zweiten und letzten Karpfen gefangen.

Am Abend stieß auch Reini zu uns. Er brachte uns zwar schönes Wetter, jedoch brachte es uns nur Pech, denn die Bartelträger fingen an abzulaichen.

Freitag auf Samstag & Samstag

Die Nacht verlief sehr ruhig und der darauffolgende Samstag auch, es wurde sehr Heiß und ein typisch sommerlicher Tag machte sich bemerkbar. Doch Alex, unser Schlitzohr, wollte nicht aufgeben und schnappte sich eine Rute, saußte zum Seerosen / Krautfeld und platzierte eine Oberflächen-Semmel zwischen dem Kraut. Schlürf..., er konnte zwei Schuppenkarpfen mit 8 kg und 4 kg ans Land befördern.

Sonst verlief der Tag recht ruhig, keine Aktivität bei Max, Kurti, Reini und bei Mir. Am Abend konnte Ich einen kurzen Piep wahrnehmen und schlich mich von der lustigen Runde weg Richtung Rod-Pod. Als ich daneben stand, riss ein Fisch ein paar Meter Schnur von meiner Rolle und plötzlich drillte ich. Nach 5 Minuten Drill hatte ich den Fisch leider verloren, ich glaube, dass er außen gehakt war.

Samstag auf Sonntag & Sonntag

Die Nacht verlief ruhig und sternenklar, so ein wunderschöner Abend und trotzdem kein Biss. Am Sonntag Morgen hatten wir alle gut gefrühstückt und fingen an alles an Tackle zusammen zu packen. Währenddessen hatte Max nochmals einen Run, doch der Drill war nur kurz und wieder ein Fisch, der im Kraut verloren ging.

Nichtsdestotrotz, war es eins schönes Wochenende. Wir hatten Regen, Sonne, einige schöne Carps und jede Menge GAUDI.

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