Kaum angekommen von Italien ging es gleich weiter zum Maierteich, der mit seinen 14,7 ha keine Karpfenfischerträume offen lässt.

Egal ob man zur Insel, ins Freiwasser oder in eine Bucht fischen will, dieser Teich bietet alles, was das Karpfenfischerherz sich wünscht. Als wir dort ankamen wurden wir gleich vom Teichpächter, Herrn August Eibl, sehr herzlich begrüßt und zu unserem Angelplatz begleitet. Wir bekamen einen TOP-Platz, von dem wir ins Freiwasser und zu einer Insel fischen konnten.

Nachdem wir alles aufgebaut hatten und unsere Köder im Wasser lagen, war der Enthusiasmus sehr groß, trotz kalten und regnerischen Wetters. Die Tatsache, dass der Winter sehr lange im Land blieb, machte es uns die Aufgabe nicht leicht unsere geliebten Bartelträger zu überlisten. Die ersten Tage blieben ohne großen Erfolg, vereinzelt einige Brachsen, die zwar überdurchschnittlich groß waren (die Schwerste wog 5 kg!!!), aber uns nicht zufrieden stellten. Bei Max hatte sich auch eine Schleie mit dazu geschwindelt, welche stolze 2,5 kg wog.

Bei keinerlei Fischaktivität kommt man schon ins grübeln! Aber vorzuwerfen hatten wir uns nichts, da wir alles probiert hatten. Angefangen von Montagen über Hakenköder bis zum Grundfutter. Aber wer wird schon den Kopf in den Sand stecken…

Trotzdem verirrten sich ein Spiegler mit 5 kg und ein Schuppi mit 6 kg zu meinem Haar, das ich, wie immer, mit 2 Pop-Up’s und 2 normalen Maiskörnern bestückt hatte. Am vorletzten Tag kamen die Karpfen vereinzelt an die Oberfläche und man konnte eine geringe Fischaktivität feststellen. Ach du liebe Hoffnung, du stirbst zuletzt und wir hatten zu Recht gehofft, da Max einen 10,5 kg Spiegler überzeugen konnte, sich sein Muschel Boilie einzusaugen.

Zusammenfassend fingen wir zwar nicht besonders gut, sind aber sehr begeistert und zufrieden vom Maierteich und können nur jeden Angler empfehlen, sich diesen wunderschönen Teich anzusehen bzw. dort zu fischen.

Aber der September-Trip ist bereits gebucht! 😉